Checkliste: Employer Branding

Im Wettbewerb um die passenden Talente für die offenen Positionen im Unternehmen, geht es neben dem Einsatz von geeigneten Recruitingmethoden auch darum, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Doch wie wird dein Unternehmen mittels Employer Branding zu einem Arbeitgeber, bei dem Talente gerne arbeiten möchten? Mit unserer Checkliste helfen wir dir beim Start.

Phase 1: Analyse

  • Interne Sicht: Identifiziere in Gesprächen mit deinen Mitarbeitern die Stärken und Schwächen deines Unternehmens. Warum arbeiten die Menschen gerne im Unternehmen und welche Dinge werden besonders geschätzt? Welche Dinge gilt es zu verbessern?
  • Externe Wahrnehmung: Neben der internen Sicht hat, gilt es auch die Außenwirkung zu verstehen: Stelle im Zuge von Bewerbungsgesprächen gezielte Fragen zu diesem Thema und fasse auch bei Absagen durch die Kandidaten nach, um die Absagegründe zu verstehen.
  • Online Reputation: Überprüfe in deiner Analyse auch, wie dein Unternehmen in Arbeitgeberbewertungsportalen wie Kununu und Glassdoor wahrgenommen wird. In den Bewertungen von Mitarbeitern und Bewerbern stecken oftmals nützliche Hinweise und Ideen zur Verbesserung.
  • Wettbewerbssituation: Analysiere ebenfalls, wie vergleichbare Unternehmen (z.B. bemessen an Zielgruppe, Region, Branche und Unternehmensgröße) positioniert sind und wie dein Unternehmen diesen gegenüber steht. Wichtig ist hierbei, dies nicht einfach zu imitieren, sondern Erkenntnisse für den Aufbau einer authentischen Arbeitgebermarkte zu gewinnen.

Phase 2: Zieldefinition & Positionierung

  • Zielgruppe: Definiere klar, welche Zielgruppe du mit deinen Employer Branding Maßnahmen erreichen möchtest und sammele Informationen, um diese bestmöglich zu verstehen. Es gilt, eine möglichst passgenaue Ansprache zu erreichen – dem Arzthelfer sind ggf. andere Dinge wichtiger, als der Vorständin.
  • Zielsetzung: Bevor du in die Umsetzung deiner Employer Branding Maßnahmen startest, solltest du dir über die Ziele und deren Messkriterien bewusst werden. Geht es um Mitarbeitergewinnung oder -bindung? Möchtest du möglichst viele Follower in relevanten Kanälen gewinnen? Die Aufrufe deiner Karriereseite steigern? Eine klare Zielsetzung hilft bei der Orientierung.
  • Employer Value Proposition (EVP): Nachdem du ein Verständnis für deine Zielgruppe und deine Ziele im Employer Branding aufgebaut hast, formulierst du deine Positionierung. Wofür steht dein Unternehmen und welches Wertversprechen möchtest du (potentiellen) Mitarbeitern geben?

Phase 3: Umsetzungsplanung

  • Ressourcen: Ernsthaftes und nachhaltiges Employer Branding bedeutet Arbeit. Stell sicher, dass dir ausreichende Ressourcen (z.B. Mitarbeiter, Kampagnenbudgets, Kosten für professionelle Unternehmensprofile) zur Verfügung gestellt werden.
  • Einbindung der Mitarbeiter: Verstehe deine Mitarbeiter als Markenbotschafter im Kontext des Employer Brandings. Die Visionen und Leitbilder deines Unternehmens sollten daher von Begin an unter Einbezug deiner Mitarbeiter erarbeitet werde.
  • Interne Kommunikation: Nachdem die Zielsetzung und die Positionierung festgelegt sind, solltest du sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter die wesentlichen Aspekte kennt.
  • Umgang mit Schwächen: Stärken stärken, Schwächen ausgleichen – dies gilt auch im Employer Branding. Du wirst nicht alle über Jahre gewachsenen Schwächen sofort abschalten können. Versuche die wichtigsten Aspekte zu priorisieren und passende Angebote zu schaffen.
  • Externe Kommunikation: Wenn deine Vorbereitungen abgeschlossen sind, kannst du jetzt die passenden Kanäle identifizieren und in den Dialog mit deiner Zielgruppe treten. Du fragst dich, wie du die besten Kanäle findest? Eine gute Möglichkeit ist es, Personen innerhalb der Zielgruppe zu fragen.

Phase 4: Erfolgsmessung

  • Messung von Daten: Bevor es an die Bewertung der Ergebnisse geht, gilt es sich zu überlegen, welche Daten und Insights du messen kannst. Informiere dich, welche Daten in den verschiedenen Employer Branding Maßnahmen erhoben werden können und wie diese verarbeitet werden.  
  • Definition & Interpretation von KPIs: Um den Erfolg deiner Maßnahmen messen und nachweisen zu können, solltest du ein einheitliches Verständnis über die relevanten Kennzahlen (KPIs) und deren Bedeutung herstellen.
  • Optimierung: Eine fortlaufende Messung und Bewertung der definierten Kennzahlen helfen dir, um Ergebnisse frühzeitig zu Erkennen und Verbesserungen einleiten zu können. Eine gängige Methode sind A/B Tests anhand derer sich die Ergebnisse einfach vergleichen lassen.

Bist du startklar? Super! Dann wünschen wir dir viel Erfolg bei der Analyse und der anschließenden Umsetzung der Employer Branding Maßnahmen.

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